Montag, 2. September 2013

Vegan For Fit 2.0 Wochenend- und Rekonvaleszenzpause

Verdammt. Krank geworden. In meinem Hals kratzt es, durch die Nase kriege ich keine Luft und meine Stirnnebenhöhlen setzen sich zu, so dass sich ein ständiger leicht pochender Kopfschmerz breit macht. Da hilft nur: Nasendusche (habe ich Anfang des Jahres erstmalig gemacht und ich gebe zu, wenn man erst einmal die ganzen unangenehmen Gefühle, die damit verbunden sind, über Bord geschmissen hat, gibt es tatsächlich Effekte, vor allem mittelfristig. Dazu ein bisschen Eukalyptus und kochend in der Küche stehen, weil es dann warm wird... Naja, sollte man eigentlich nicht machen, weiß ich selber. Aber wenn ich nichts zu tun habe, fühle ich mich auch nicht so richtig wohl und werde hibbelig. Also habe ich Freitag auch ein bisschen Sport gemacht, nicht viel und nichts mit Herzbeteiligung, nur ein bisschen Krafttraining für die Beine.
Am Sonnabend ging es dann zum veganen Sommerfest nach Berlin. War das schön! Ausnahmsweise war ich mal nicht der Alien unter den Fleischessern. Oder zumindest ein Alien unter Aliens. Wir haben wirklich fürstlich gespeist, bei dieser großen Auswahl an Fast Food hätten wir noch drei Tage essen können. Nicht nehmen lassen haben wir uns zum Frühstück ein Käse- und ein Mettbrötchen, wobei der Cheddarkäse wirklich fast original wie Käse geschmeckt hat und keinesfalls wie dieser seltsame Klumpen Hefezeug, den ich schon einmal im Veganz gekauft hatte. Lecker, wenn auch für meinen Geschmack ein bisschen viel Margarine. Danach gab es ein Schnitzel im Brötchen (habe ich noch nie gegessen, also wirklich noch nie. Könnte ich mir aber durchaus öfter vorstellen), eine Auswahl an Fruchteisen, einen Fried Schicken-Burger, einen Hot-Chili-Burger und noch Hot Dogs. Ach ja und dann gab es ja auch noch das selbstkreierte Eis am Veganz-Stand, dessen Grundlage Reiseis im Softeisformat war und dann durch beliebige Zutaten verfeinert werden konnte. Unter anderem waren alle möglichen Nüsse und Trockenfrüchte möglich, aber auch frisches Obst, Spekulatius-Aufstrich, Ingwer und sogar Gurke. So eine Maschine hätte ich auch gerne! Oder nein, vielleicht doch nicht, sonst würde ich vermutlich nicht mehr viel Anderes essen.

Auf dem veganen Sommerfest gab es auch viel Rahmenprogramm, im Zelt fanden den ganzen Tag über Lesungen und Vorträge zum Thema Veganismus statt und auf der Bühne gab es Musiker, Bildversteigerungen und eine Kochshow mit Björn Moschinski. Vor der Bühne legten sich die Mädchen und Jungs von Vegan Strength ins Zeug und schließlich stellte Patrick Baboumian auch noch einen neuen Weltrekord in der Disziplin Yoken auf, indem es ein 555 Kilogramm schweres Gewicht über eine Strecke von 10 Metern schleppte. Für mich war das Fest wirklich gelungen und zu meiner großen Freude auch wirklich gut besucht.

Unser Sonntag stand dann wieder im Zeichen der Rekonvaleszenz und Tofu-Produktion. Nach einem Frühstück mit Früchtebrot und gewonnenem Mandelaufstrich haben wir uns mittags einen Vitaminbooster gegönnt, bevor wir dann am Abend noch eine Tomatensuppe gelöffelt haben. Ein ausgedehntes, aber wieder ganz herzfreies Workout haben wir uns auch gegönnt: 20 Minuten Beintraining, 30 Minuten Oberkörpertraining und 10 Minuten Bauchmuskeltraining. Zum Abschluss noch eine schöne ausgedehnte 10-minütige Stretcheinheit und dann mit Erkältungsbad in die Badewanne.

Nun hoffe ich auf rasche Gesundung, damit mein Fitnessprogramm weitergehen kann. Morgen geht's jedenfalls ersteinmal an die Straftage. Allen eine schöne Woche und angenehme Träume!

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